Die Wasserzirkulation im Pool verbessern
Gut zirkulierendes Wasser ist sauberer, besser behandelt und ohne stehende Zonen. Die Umwälzung hängt aber nicht nur vom Pumpendurchfluss ab: Ausrichtung, Anzahl und Geometrie der Einströmdüsen zählen ebenso. Hier erfahren Sie, warum — und wie Sie es beheben.
Warum das Wasser schlecht zirkuliert
Die meisten Becken haben Einströmdüsen mit Einzelstrahl, oft schlecht ausgerichtet. Der Durchfluss reicht zwar, aber das Wasser schießt geradeaus zur gegenüberliegenden Wand, ohne den Rest des Beckens mitzunehmen. Ein großer Teil des Volumens bewegt sich kaum, obwohl die Pumpe läuft. Umwälzung ist die Fähigkeit dieser Strahlen, das gesamte Wasservolumen in Bewegung zu bringen — nicht nur die direkte Bahn des Strahls.
Die drei Anzeichen schlechter Zirkulation
Totzonen
Ecken und Böden, wo das Wasser steht. Das Desinfektionsmittel gelangt schlecht hin, Partikel setzen sich ab.
Ablagerungen am Boden
Schmutz sammelt sich dort, wo keine Strömung den Boden bestreicht. Man saugt öfter als nötig.
Algen in den Ecken
Nicht umgewälzte Winkel vergrünen zuerst — selbst bei korrekter Behandlung.
So verbessern Sie die Umwälzung
Ohne die Pumpe zu tauschen, wirkt man auf drei Hebel, die die tatsächliche Zirkulation bestimmen:
- 1Die Strahlausrichtung: jede Düse zur nächsten Wand richten, um einen Kreislauf zu bilden, der das ganze Becken dreht — statt eines Frontstrahls, der abrupt endet.
- 2Anzahl und Verteilung der Düsen: die Seiten abwechseln, um den Kreislauf über die gesamte Länge zu halten, ohne vergessene Ecke.
- 3Die Strahlgeometrie: ein Doppelstrahl — ein oberer Faden zur Oberfläche, ein unterer zum Boden — führt bei gleichem Durchfluss weit mehr Wasser mit als ein Einzelstrahl.
Die Lösung Zéphyo
Das Zéphyo-Kugelgelenk ersetzt das orientierbare Originalteil im Inneren Ihrer Düse — ohne den eingelassenen Körper oder die Pumpe zu ändern. Es macht aus dem Einzelstrahl zwei ausgerichtete Strahlen, die den Wasserkreislauf antreiben und den Boden bestreichen. Bei gleichem Durchfluss deutlich mehr Wasser in Bewegung, also weniger Totzonen.
Häufige Fragen
Reicht mein Pumpendurchfluss für eine gute Umwälzung?+
Nicht unbedingt. Ein hoher, schlecht ausgerichteter Durchfluss wälzt schlechter um als ein moderater, gut verteilter. Die Zirkulation hängt vor allem von Ausrichtung und Geometrie der Strahlen ab, nicht nur vom Durchfluss.
Wie beseitige ich Totzonen im Pool?+
Indem Sie jede Düse zur nächsten Wand ausrichten, um einen Kreislauf zu bilden, und die Ecken mit einem eigenen Strahl behandeln. Das Zéphyo Studio berechnet die ideale Anordnung für Ihr Becken.
Warum bilden sich Ablagerungen am Boden?+
Weil den Boden keine Strömung bestreicht. Ein zum Boden gerichteter unterer Strahl bringt die Partikel wieder in Bewegung, sodass sie zur Filterung gelangen.
Kann man die Umwälzung ohne Pumpentausch verbessern?+
Ja. Indem nur das innere Gelenk jeder Düse ersetzt wird, verdoppelt man die Strahlen und richtet sie aus — ohne Pumpe oder Verrohrung anzurühren.
Muss man den Pool zum Eingriff entleeren?+
Nein. Das Gelenk wird von Hand bei gefülltem Becken in wenigen Minuten gewechselt; der eingelassene Düsenkörper bleibt.
Sehen Sie die Umwälzung Ihres Beckens
Zeichnen Sie Ihren Pool im Studio: Es berechnet die Zirkulation, erkennt Totzonen und empfiehlt die einzusetzenden Kugelgelenke.